Bergsteigen in Japan


Moin!

Mein erster Blog auf Deutsch seit langem. Wenn nicht mein erster überhaupt! (die Umlaute werden aus Wikipedia kopiert…)

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Da die Saison in der man Fuji san besteigen kann grade anfängt, dachte ich ich berichte mal wie es für mich damals gewesen ist.
Die Anreise ist relativ einfach und entspannt zu buchen. Entweder per Internet auf der Highwaybus website (Englisch) oder man geht direkt zu dem entsprechenden Terminal und kauft das Ticket dort. Der Bus bringt einen bis zur 5. Station und ab da geht es dann zu Fuß weiter. Der Anfang ist relativ entspannt. Ein einfacher Weg mit gelegentlichen Anstiegen und danach sehr langgezogene Treppen. Erst im späteren Verlauf wird der Anstieg steiler mit gelegentlichen Klettereinlagen.

Alles in Allem ist der Aufstieg jedoch sehr angenehm. Sollte es gerade Hochsaison sein, darf man sich allerdings nicht daran stören, wenn so viele Leute dort sind, dass man sich beim Bergsteigen wortwörtlich anstellem muss. Ich habe deshalb den Berg erst Anfang September, kurz vor Saisonende bestiegen.
Allerdings hatte ich das Pech, dass als ich endlich am Gipfel angekommen war, eine riesige Wolke über den Berg gezogen ist und man den Sonnenaufgang nicht sehen konnte. Man sollte sich natürlich auf diversen Webseiten regelmäßig über das Wetter informieren. Trotzdem kann es bei mehr als dreieinhalb tausend Metern gut sein, dass sich das Wetter sehr schnell ändert.

Auf jeden Fall ist eine gute Ausrüstung notwendig. Man fängt in kurzer Hose und T-Shirt and und arbeitet sich über Pulli und Jeans langsam zu regen- und sturmfesten Winterklamotten heran.
Dazu kommen natürlich Dinge wie Proviant, viel Wasser und Kameraausrüstung etc. Und eine Lampe für den letzten Abschnitt, der nach übernachtung im Dunkel der Nacht zurückgelegt wird.

 

Ich persönlioch kann den Aufstieg wärmstens empfehlen. Wenn ihr Infos braucht oder noch mehr hören wollt, dann schaut bei unserer Rezeption vorbei!
Tut mir leid wegen der fehlenden Bilder, aber meine Kamera hat ihren Geist aufgegeben 🙁

 

Bis bald,
Sebastian

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